Kundeninterview: Scholl GmbH

Interview mit Ilse Mertz aus der Buchhaltung

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Die Geschäftsstelle von Bad & Heizung Scholl in Ellhofen. 

Obwohl Sie bereits vor über vier Jahren zu Label Software gewechselt sind, können Sie sich vielleicht noch erinnern, Frau Mertz, was die wesentlichen Gründe für den Wechsel waren?

Unsere alte Software, die Streit-Software, die hauptsächlich in der Elektrobranche eingesetzt wird, wurde praktisch nicht mehr gepflegt. Dass wir umstellen mussten, war also klar, nur wussten wir noch nicht wie und auf welches Programm. Wir haben uns dann erinnert, dass in unserer Mutterfirma Lieb in Neckarsulm mal eine  Vorführung von Labelwin stattgefunden hat. Mit diesem Wissen haben wir dann den Label-Vertriebspartner Herrn Knorr in unser Haus bestellt und dann war auch klar, dass wir Labelwin nehmen.

War das ihr erster Softwarewechsel?

1988 sind wir eingestiegen mit der Streit-Datentechnik, so nennt sich das. Das ist damals noch über die BGW-Computersysteme gelaufen. Und 1997 haben wir dann angefangen mit dem richtigen Streit-Programm zu arbeiten. Im Prinzip haben wir also schon zwei Wechsel hinter uns.

Sind Sie ausschließlich durch die Kollegen von Lieb auf Label Software aufmerksam geworden?

Wir waren auch einmal bei einer Messe. Ausschlaggebend waren dann aber doch die Vorführung in Neckarsulm bei Lieb und der Besuch von Herrn Knorr.

Ist die Umstellung so gelaufen, wie Sie sich das vorgestellt haben?

Zum Zeitpunkt der Umstellung ist meine Kollegin leider ausgefallen und ich war mehr oder weniger alleine. Dazu noch das Tagesgeschäft und die ganzen Leute im Büro, die die Umstellung gemacht haben. Das war einfach ungünstig und wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, hätte ich sicherlich auch ein paar Sachen anders gemacht.

Ein paar Sachen anders gemacht…?

Ich hätte zum Beispiel die Datenübernahme, die Adressdatenübernahme, da hätte ich einfach mehr Zeit gebraucht, damit es richtig gelaufen wäre. Die Lieferanten habe ich jetzt zum Teil doppelt und dreifach. Aber da hat mir einfach die Zeit gefehlt, das zu steuern.

Haben Sie denn noch andere Daten übernommen?

Ja, auch Debitoren und Kreditoren haben wir übernommen.

Und gab es da irgendwelche Probleme?

Es hat schon ein paar Anläufe gebraucht, bis es dann schließlich gelaufen ist. Gerade an den Debitoren hingen viele Anlagen dran, da wir viel mit Hausverwaltungen arbeiten.

Hatten Sie denn das Gefühl von Label Software gut betreut zu werden?

Ja, das kann ich absolut sagen. In der Buchhaltung hat mir der Herr Marosch sehr viel geholfen, vor dem ich wirklich den Hut ziehen muss. Er hat so viel Geduld mitgebracht. Das ganze Team war top. In keiner Weise ist irgendjemand negativ aufgefallen.

Wie lange hat es gedauert, bis Ihr Betrieb auf dem gleichen Stand war, wie vor der Umstellung?

Vier Monate hat das etwa gedauert. Aber wie gesagt, ich war alleine und irgendwann kam eine neue Kollegin dazu, die ich erst einarbeiten musste. So haben sich dann die Prioritäten auch ein wenig verschoben und wir haben etwas länger gebraucht, als vielleicht üblich.

Die Organisation im Betrieb und vielleicht auch die Kommunikation im Betrieb, haben sich die beiden Dinge zum Positiven verbessert?

Ja, klar. Auf jeden Fall! Im Gegensatz zum alten Programm bietet Label viel mehr Möglichkeiten. Label hat so viele verschiedene Programmpunkte, was das alte Programm gar nicht gemacht hat. Die Art der Archivierung und auch die Eingangsrechnungen gefallen mir gut. Sofort habe ich Zugriff auf alle wichtigen Daten. Die Verbesserung ist offensichtlich.

Gibt es noch andere Funktionen, die Ihnen spontan einfallen, die Sie besonders gut bei Label gelöst finden?

Das Kundendienst-Mobil, also die mobile Lösung auf dem Laptop, finde ich sehr vorteilhaft. Während ich früher noch den Papierkram der Kollegen hatte, haben wir jetzt total umgestellt auf die Laptopversion. Das ist wirklich eine feine Sache. Es gibt viele Kleinigkeiten, die das alte Programm nicht gehabt hat, und die uns jetzt eine Menge Zeit sparen.

Und fallen Ihnen auch Funktionen ein, die Sie vermissen, die Sie vorher genutzt haben?

Wie so Vieles, ist auch eine neue Software eine Frage der Gewöhnung. Wir hatten vor allem zu Beginn Probleme mit der Handhabung. Ich meine, klar, wenn man aus einem Programm viel rausziehen und eine detaillierte Selektion haben möchte, muss man vorher auch akribisch die Eingaben machen. Hast du den richtigen Haken gesetzt? Hast du den Zeitraum richtig eingegeben? Labelwin hat so viele Eingabemöglichkeiten, dass wir am Anfang schon aufpassen mussten alles korrekt einzugeben. Man muss schon ein bisschen damit arbeiten, um zu verstehen, wie das Programm zu steuern ist.

Haben Sie denn das Gefühl Label schon vollkommen ausgeschöpft zu haben in seinen Möglichkeiten?

Nein, mit Sicherheit nicht. Ich bin mir 100%-ig sicher, dass es noch viele Möglichkeiten gibt, die wir nicht nutzen. Aber sich damit zu befassen, kostet auch immer viel Zeit.

Habe ich das richtig in Erinnerung, dass Ihr Chef selbst nicht mit dem Programm arbeitet?

Doch, doch, der Herr Fischer schafft auch.

Aber Sie sind diejenige, die zuständig ist dafür, dass alles läuft?

Ja, genau.

Wurden Sie denn als Mitarbeiter in die Entscheidung, eine neue Software anzuschaffen, einbezogen?

Ja.

Wie beurteilen Sie die Label Hotline?

Sehr gut. Bei Bitte um Rückruf per Email, kommt auch umgehend Antwort.
Ein bisschen problematisch wird es nur, wenn ich dringend Hilfe brauche. Gerade jetzt mit dem Kundendienst-Mobil, habe ich oftmals die Monteure im Büro, die dann sofort wieder raus müssen und nicht so lange warten können. Da wäre dann schnelle Hilfe schön.

Wie zufrieden sind Sie mit der mobilen Lösung?

Es hat ein bisschen Zeit gekostet, bis es richtig gelaufen ist. Aber mittlerweile kann ich von meiner Seite sagen, dass es wirklich eine tolle Sache ist.
Verbesserungsbedürftig wäre eventuell noch das Unterschreiben auf dem Display. Wir haben viele ältere Kunden, die beim Unterschreiben ihre Hand auflegen müssen. Und durch die Berührung rutscht den Monteuren das Bild dann weg, also das Feld, auf dem unterschrieben wird. Die Leute kriegen das einfach nicht hin, freihändig zu unterschreiben.

Wenn Sie Labelwin eine Gesamtnote vergeben müssten, was würden Sie geben? Zwischen Eins und Sechs?

Ja, also eine Zwei auf jeden Fall!

Mit meinem Fragebogen wäre ich dann fast zu Ende – es sei denn Ihnen liegt noch was auf dem Herzen?

Nein, gerade fällt mir nichts mehr ein.

Verraten Sie mir noch, welche Funktion Sie im Unternehmen haben?

Ja ich mache das Kaufmännische und Buchhaltung.

Gut. Dann bedanke ich mich ganz herzlich bei Ihnen und wünsche eine gute Woche.