Seit 2012 und bereits in der dritten Generation führt Rico Hausmann die Hausmann Versorgungstechnik GmbH & Co. KG in Wermelskirchen. Das Unternehmen wurde vor 60 Jahren von seinem Großvater gegründet und ist seitdem stetig gewachsen. Heute sind 45 Mitarbeiter beschäftigt, die sich auf verschiedene Fachbereiche der Firma aufteilen. Rico Hausmann veranschaulicht die Struktur: „Uns zeichnet aus, dass wir in Abteilungen arbeiten. Kein Handwerker kann alles und deshalb gibt es bei uns eine Abteilung Bäderbau, eine Abteilung Heizungsanlagenbau, eine Elektroabteilung, eine Kundendienstabteilung und so weiter. So hat jeder sein Spezialgebiet und wir können saubere Ergebnisse garantieren. Diese Abteilungen werden von einzelnen Projektleitern koordiniert, die den Überblick über die Aufträge und Projekte haben.“
Label Software unterstützt seit 25 Jahren bei der Organisation des Unternehmens. An der Umstellung auf Labelwin hat Rico Hausmann damals gemeinsam mit seinem Vater gearbeitet. Er erinnert sich: „Wir hatten zwar vorher eine andere Software im Einsatz, aber das war keine richtige Branchensoftware und konnte bei weitem nicht das liefern, was wir wollten. Bis zu dem Umstieg war alles noch sehr analog mit vielen Zetteln. Das hat sich seitdem komplett gewandelt. Mein Vater war schon immer sehr innovativ und hat immer geguckt, was man im Unternehmen alles verbessern und optimieren kann – deshalb sind wir seitdem mit Label auch alle Entwicklungen durchlaufen. Von KD-Laptop mit Drucker im Auto, um beim Kunden vor Ort den Lieferschein auszudrucken bis hin zur neusten Version von Label Mobile heute, sind wir jeden Schritt mitgegangen.“
Durch die Organisation in verschiedene Abteilungen, zu denen auch das eigene Lager gehört, muss dieses problemlos funktionieren. Rico Hausmann sagt: „Wir benötigen durch Großprojekte und unsere Wartungen so viel Material, das vernünftig verwaltet werden muss. Wir haben ein sehr großes Lager, das von unserem Lageristen geleitet wird, anstatt jeden Monteur das selber machen zu lassen. Der Großteil unseres Materials und besonders die ganzen Kleinteile sind in Paternosterregale einsortiert. Das ist ein rundlaufendes, digitalisiertes Lager. So ist alles gut sortiert und es gibt einen klaren Ansprechpartner.“
Da die Firma über 2000 feste Wartungsverträge mit Kunden hat, wurde hier eine besondere Lösung gefunden, um das Lager für Monteure im Tagesgeschäft und Kundendienst noch weiter zu digitalisieren. „Bei Wartungen weiß man im Voraus sehr genau, welche Teile benötigt werden. Wir haben zu jeder Anlage und der zugehörigen Wartung eine individuelle Checkliste erstellt inklusive einer Wartungsnummer. Dann haben wir ein computergestimmtes Paternosterregal mit der Label Lagerverwaltung verbunden. Dort geben unsere Monteure nur ihre Wartungsnummer ein und bekommen dann in einer fertig vorbereiteten Kiste alle Ersatz- und Verschleißteile, die sie für diesen Auftrag brauchen. Im gleichen Zug wird diese Entnahme in Label verbucht. Das funktioniert seit zwölf Jahren problemlos. Ein bis zweimal die Woche macht der Lagerist eine Bestandsabfrage gegen unseren Mindestbestand und bekommt vom Programm einen Bestellvorschlag. Das Material wird dann bei den jeweiligen Lieferanten online bestellt. Die Rechnungen gehen natürlich alle über Label, werden da auf das Projekt „Lager“ oder auf den jeweiligen Auftrag gebucht und dann kann das Material einsortiert und die Bestände aktualisiert werden.“
Rico Hausmann ist sehr zufrieden mit der digitalen Organisation seiner Firma. „Unsere Entwicklung mit Label war sehr flüssig, auch, weil unsere Mitarbeiter Innovationen gewohnt waren. Da gab es bei der Umstellung wenig Hindernisse. Als Label Mobile eingeführt wurde, haben zum Beispiel die Azubis die Älteren bei der Bedienung der Geräte unterstützt. In der ganzen Firma sind wir zu 95 % digital, im Büro sogar komplett. Wir sind mit unseren Prozessen und mit Label gut aufgestellt und die verschiedenen Abteilungen können sich so ganz auf ihre Arbeit konzentrieren und die Bürokratie ist auf ein Minimum reduziert.“
