Mobiler Zugriff auf die Informationen des Unternehmens – unterwegs, aber trotzdem schnell und übersichtlich – mit Label Mobile. Die neue App von Label Software hat laut Unternehmen seit ihrer Markt einführung im Frühjahr viel positive Resonanz bekommen.
Als Zahnrad im Getriebe eines Handwerkbetriebs kann es schon passieren, dass man den Blick für die Dinge verliert, die getan werden müssen, damit das eigentliche Handwerk überhaupt passieren kann. Jeder Anruf erfordert das Finden und Wählen einer Nummer, jedem eingehaltenen Termin geht ein Kalendereintrag voraus. Insbesondere im Außendienst fließt schnell viel Zeit in die Organisation von alltäglichen Informationen. Für sich alleine sind diese einzelnen Unterbrechungen und Verzögerungen nur Kleinigkeiten – zusammen genommen wird aber klar, dass hier viel Zeit, Nerven und Geld zu sparen sind.
Label Software hat mit der App Label Mobile ein effektives Werkzeug entwickelt, um betriebliches Wissen zeitsparend und gewinnbringend zu nutzen. Label Mobile erlaubt mobilen Zugriff auf die Bürosoftware Labelwin, und das ohne Cloud, also ohne angreifbares Zwischenspeichern im Netz. Die App greift direkt und verschlüsselt auf die immer aktuelle Datenbank im Handwerksbetrieb zu, heißt es.
„Unser Ziel – bei allen unseren Produkten – ist immer, die Digitalisierung zu nutzen, um unseren Anwendern die Arbeit zu erleichtern“, erklärt Gerald Bax, Gründer und einer der Geschäftsführer von Label Software. „Mit Label Mobile bringen wir wortwörtlich das Wissen von Labelwin aus dem Büro heraus und machen es mobil. Die App ist die perfekte Ergänzung für unsere Branchensoftware.“
Beim Start von Label Mobile macht schon das Hauptmenü deutlich, was die App bietet: die Kacheln weisen den Weg zu Adressen, Aufgaben, zum Kalender und zu Projekten. Die Funktionen hinter den Schaltflächen bilden den Arbeitsalltag im Handwerk ab: Ruft man eine Adresse auf, lässt sich aus der App heraus ein Telefonat oder eine Anfahrtsnavigation starten. Aufgaben, die der Adresse zugeordnet sind, werden gleich mit angezeigt. Der Kalender zeigt zunächst die eigenen Termine. Es lassen sich aber auch die Einträge anderer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen anzeigen.
Und hinter der Projekt-Schaltfläche warten sowohl die Rohdaten der Projekte als auch die Zugriffsmöglichkeiten auf alle im Projekt hinterlegten Dokumente.
Seit Mai 2019 ist Label Mobile auf dem Markt. Ein Nutzer der ersten Stunde war Jörg Bösl aus Alsdorf bei Aachen. Der Geschäftsführer von Bösl Sanitär- und Heizungstechnik verlässt sich schon seit Jahren auf Labelwin für die Organisation seines Betriebs. Im Interview berichtet er über seine Eindrücke und Erfahrungen mit der neuen App.
Wie haben Sie von Label Mobile erfahren?
Jörg Bösl: Wir sind Teil eines Arbeitskreises, einer Gruppe mit anderen Kollegen aus dem SHK-Bereich. Und ich war schon länger auf der Suche nach Systemen, mit denen wir unsere Kundendienstler vernetzen können. Dann erreichte uns die Nachricht, dass Label Software schon dabei ist, etwas in dieser Richtung zu entwickeln. Und als dann Label Mobile rauskam, war das wie ein Wink des Schicksals. Das war genau das, worauf wir gewartet hatten.
Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie die App zum ersten Mal gestartet haben?
Bösl: Also, ich muss kurzfristig auf Dokumente oder Adressen zugreifen können, zum Beispiel wenn ich Rückfragen habe. Und was ich total hammer mäßig finde, ist die Geschwindigkeit. Ich hatte im Endeffekt auch vor Label Mobile schon Zugriff auf die Daten meiner Firma. Wir haben dafür eine Software verwendet – eine VPN-Verbindung, mit der ich den Rechner in der Firma unterwegs fernsteuern kann. Der Nachteil dabei war, dass das System sehr langsam und umständlich war, weil der Einwahlprozess so lange gedauert hat. Meine Monteure und ich brauchen unterwegs ja eigentlich nur die Daten aus der Labelwin-Datenbank. Und genau das bietet die App – schnell und effektiv.
Und wie ist Ihr Eindruck von Label Mobile bisher?
Bösl: Also, der erste Eindruck war bombastisch! Das ist so easy, dass man keine Schulung oder so braucht, das war alles selbsterklärend. Wir gehörten zu den wenigen, die Zugriff auf die Beta-Testversion hatten. Da gab es hin und wieder noch Schwierigkeiten mit dem Server. Aber es ist ja klar, dass am Anfang so etwas passiert. So lange die Technik die Arbeit entlastet, ist das viel Geld wert. Und ich weiß nicht, wie Label Mobile das macht, aber es hat sich direkt mit der Firewall in unserem Büro verstanden. Da musste nichts geöffnet oder freigegeben werden. Eigentlich habe ich von Anfang an im Kollegenkreis die Werbetrommel gerührt. Ich bin bei uns in der Innung im Vorstand – Schwerpunkt Betriebswirtschaft – und da spricht man natürlich über solche Dinge. Das habe ich natürlich ausgenutzt und ein wenig „gestrungst“ – sprich: „Guck mal, was ich hier habe!“ [lacht] Das hat schon Eindruck und neugierig gemacht. Ist genau das, was wir wirklich gesucht haben: Wenn Frau Müller angerufen hat, aber ihre Nummer nicht hinter lassen hat, dann finde ich die mit Label Mobile genauso wie am PC – nur sogar noch schneller. Das spart nicht nur viele Anrufe im Büro, es verbessert auch den Arbeitsablauf und stärkt die Kompetenz der KD-Monteure. Wir sind gespannt, was noch weiterentwickelt wird, und freuen uns über jeden Schritt, den wir mitgehen dürfen!
Der Anwenderbericht ist in der Augustausgabe 2019 des SHK-Fachmagzins Si erschienen.